Zukunftspreis

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Willkommen im Neustadtfenster

Gesprächsrunde mit Dr. Roland Adelmann

Zur 25. Gesprächsrunde im Haus Evergreen hatte der Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur den Schirmherrn des Vereins, Dr. Roland Adelmann eingeladen. Mit von der Partie war zur Unterstützung des Moderatorenteams, Doris und Michael Klaka, auch die Vorsitzende des Fördervereins Mutter-Kind-Zentrums der Kinderklinik im KKH Gummersbach, Ina Albowitz.

Zu Beginn der Talkrunde erzählte der Leiter der Kinderklinik aus seiner Schulzeit, seiner Familie, seiner beruflichen Entwicklung und seinen Hobbys. Vor allem Motorradfahren sei ihm sehr wichtig. Damit war er auch zur Gesprächsrunde nach Bergneustadt unterwegs.

Schaut man in Wikipedia, dann stehen zwei berufliche Felder im Vordergrund: Sein politisches Engagement und sein Wunschberuf Kinderarzt. Als ehemaliger Vorsitzender der Wiehler Jusos gelang es ihm später als stellv. Vorsitzender der SPD Oberberg ein Direktmandat im Landtagswahlkampf zu erringen. „Da seine Tätigkeit als Chefarzt mit dem Landtagsmandat unvereinbar war, schied er am 31. Dezember 2015 aus dem Landtag aus“, so Wikipedia.

Und schon war man im Thema: „Aus dem Leben eines leitenden Arztes“. Im Verlauf seiner Darstellung wurden drei Dinge deutlich, die aktuelle Arbeitssituation der MitarbeiterInnen, die Unterstützung durch den Förderverein und nicht zuletzt die Einstellung zum Beruf. Man merkt ihm sein Engagement und seine Empathie für Menschen, insbesondere für Kinder an. Seinen Ansatz zum Umgang mit Kindern, hier insbesondere kranker Kinder, erklärt Dr. Adelmann anhand von einigen Beispielen. Nachdem Kinder immer mit ihren Eltern zu ihm kommen, steht für ihn das Kind im Vordergrund. Schon das Gespräch führt er direkt mit dem Kind, weniger mit den Eltern über das Kind.

Während des Gesprächsverlaufs wird allen Teilnehmern deutlich, dass er als Leiter der Kinderklinik die richtige Berufswahl getroffen hat. Kinder merken das sehr schnell und fühlen sich bei ihm und seinem Team gut aufgehoben.

Wie schnell er einen guten Kontakt zu Kindern herstellt, beweist er auch bei jedem Besuch im Kinder- und Jugendtreff des Förderkreises. Er ist bei den Kindern immer herzlich willkommen. Und so war das auch bei dieser Gesprächsrunde. Er kommt gut an, auch bei den älteren Semestern im Haus Evergreen und bei den jungen Gesprächsteilnehmerinnen aus dem Jugendtreff unter Leitung von Nurcan Arslan.

Beim abschließenden, traditionellen Gesang zum Thema, sangen alle gemeinsam einen veränderten Text zum Lied: „Ich bin der Doktor Eisenbart“. Isolde Weiner, Schatzmeisterin des Förderkreises und stellv. Bürgermeisterin überreichte dem Gast und dem Moderatorenteam einige Rosen aus ihrem Garten zum 25ten Talk mit prominenten Bürgerinnen und Bürgern im Haus Evergreen. Auch die zweite stellv. Bürgermeisterin, Antja Kleine, ließ sich die Veranstaltung mit dem engagierten Chefarzt nicht entgehen.

 

 

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