Zukunftspreis

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Willkommen im Neustadtfenster

Bildungsfahrt des Förderkreises Kinder, Kunst & Kultur Besuch der Zentralmoschee in Köln Ehrenfeld

Beeindruckend, imposant, modern, so stellt sich das große Gebäude bei der Anfahrt in Köln - Ehrenfeld auf den ersten Blick den Besuchern dar, wenn sie sich der Zentralmoschee in Köln nähern. Was auffällt, sind um 10.30 Uhr morgens die wenigen Menschen die sich in der Moschee oder in den vielfältigen Geschäften Bank, Souvenirshop, Buchladen, Teestube etc.) befinden. Das ändert sich schlagartig gegen Mittag. An den Kfz-Schildern der Autos und Busse wird deutlich, dass die Besucher und Gläubigen aus ganz NRW kommen. Und man sieht den Gesichtern an, dass einige zum ersten Mal hier sind und staunen, aber andere direkt in die Moschee eilen. Was sofort von außen auffällt, es gibt kein Minarett von dem der Muezzin zu den 5 Gebeten aufruft. Damit ist der Bauherr wohl den Wünschen der Stadt Köln gefolgt um den Nachbarn, die ja überwiegend keine Muslime sind, etwas "Ruhe" zu gönnen.

Das Gebäude ist vom deutschen Architekten Paul Böhm entworfen und über viele Jahre mit etlichen Hindernissen gebaut worden. Die Kosten belaufen sich bis heute auf rund 60 Millionen Euro und sind noch nicht abgeschlossen. Die Summe ist überwiegend aus der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland erbracht worden.

Die Einweihung erfolgte 2018, nach Aussage des Moschee-Vorstandes, leider mit großen" Kommunikationsproblemen". Davon war heute nichts mehr zu spüren. Der Empfang war außerordentlich freundlich, die Führung innerhalb der Moschee kompetent, informativ und lehrreich. Was sowohl den Bau des Gebäudes als auch Informationen über den Islam als Religion betraf.

Außerordentlich interessant waren die vielfältigen Erläuterungen zu der Innenausstattung des 1200 Personen umfassenden Gebetsraumes. Hell, freundlich mit einem in der Türkei hergestellten, wunderschönen türkisfarbenen Teppich ausgelegt. Die acht Sternen-Kuppel, die den Hauptbereich der Moschee bildet, umfasst wie die Sonne die ganze Welt. Viele goldene Kalligraphien mit Suren aus dem Koran und mit Namen besonderer Propheten versehen, zieren den gesamten Raum. Beim Bau der Moschee hat sich der Architekt auf wenige Baumaterialen beschränkt. Stahl, Beton, Glas und Holz gibt der Zentralmoschee ein modernes in die Zukunft gerichtetes Bild eines neuen Gemeindezentrums.

Organisation und Leitung der informativen Fahrt: Ahmet Durgut, Förderkreisvorstand

   

 

© 2019 Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur e.V.

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