Kooperationspartner

Zukunftspreis

Besucher: 70918 (44)

Willkommen im Neustadtfenster

Bergneustädter Schülerinnen und Schüler werden auf ihren Buchenwald - Besuch vorbereitet

Lesung und Diskussion mit Pfarrer i.R. Michael Höhn 

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 der Bergneustädter Realschule trafen sich im Krawinkelsaal - gemeinsam mit ihrem Schulleiter Ralf Zimmermann. Michael Klaka, vom Förderkreis Kinder, Kunst und Kultur, hatte Autor Michael Höhn zu einer Lesung eingeladen. Die authentische Geschichte von Rassismus und Antisemitismus, die der Autor vor mehr als 30 Jahren während einer Lesung in Melsungen erlebt hatte, wurde 1985 zum ersten Mal in dem spannenden Jugendroman „Das Geheimnis der Sara Abt“ veröffentlicht. „Leider ist die Thematik so aktuell wie vor 30 Jahren und kann sich täglich so oder ähnlich wiederholen. Jeder muss dem aufkommenden Antisemitismus entgegentreten, dazu sind wir alle verpflichtet,“ meinte Michael Höhn, dessen Buch nun in der 3.Auflage erschienen ist. Zur Vorbereitung ihrer Buchenwaldreise im April, die von der anwesenden stellvertretenden Bürgermeisterin Isolde Weiner und der Jugendleiterin Nurcan Arslan begleitet wird, bot die eindringliche Lesung den SchülerInnen genügend Anregung, sich mit dem Thema Antisemitismus noch intensiver zu beschäftigen. 

Michael Höhn bedankte sich bei Frau Weiner für eine Spende anstelle eines Honorars für das Ometepe-Projekt in Nicaragua, das er mit einigen Oberberger*innen im April wieder für einen Monat besuchen wird. 

(www.ometepe-projekt-nicaragua.de)

 

Monika Höhn (Text) Nurcan Arslan (Fotos)

Wilde Tiere in der Kunstwerkstatt

Ein Jahr lang haben sich die Kinder der Kunstwerkstatt unter der Leitung von Andrea Perthel mit viel Engagement und Freude dem Thema Portrait, von naturalistisch bis abstrakt, gewidmet. Nun wuchs der Wunsch der Kinder, sich mit dem Thema Natur und Tiere auseinanderzusetzen. Daraus entstand die Idee, dreidimensionale Tiere aus Draht und Pappmaché zu gestalten. Seit kurzem sind die Kinder in zwei Altersgruppen aufgeteilt, da Andrea Perthel so viel besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in der gestalterischen Auseinandersetzung eingehen kann, die die Kinder mitbringen.

 

Projekt Alt & Jung im Jugendtreff Krawinkel

Kinder der Nachmittagsbetreuung und Bewohnerinnen des Alten- und Betreuungszentrums Haus EVERGREEN trafen sich gemeinsam zum Singen, bei Kaffee & Kuchen. Doris Klaka und Angelika Wessendorf vom Förderkreis Kinder, Kunst & Kultur kümmern sich um die gute Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner, in der Nachbarschaft zum Jugendtreff. Deren Leiterin der Sozialen Dienste, Anna Rita Aprile, freute sich über diese Begegnungen, die über den „normalen“ Ablauf eines Tages im Altenheim hinausgehen.
So sangen die Kinder und die Gäste aus dem Altenheim als erstes das Lied von der Vogelhochzeit. Danach waren alte Karnevalslieder angesagt. Von Willi Ostermann, Jupp Schmitz, Willy Millowitsch und dem „Treuen Husar“, kreuz und quer durch die bekanntesten Lieder des Kölner Karnevals sagen die Bewohnerinnen des EVERGREEN aus vollen Kehlen, sodass die Kinder kaum noch mithalten konnten. Aber Spaß hat es allen gemacht!

Die Frau mit dem Dackel

Zur 31. Gesprächsrunde hatte der Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur Andrea Perthel ins Dachcafè des Alten- und Pflegeheims Haus EVERGREEN, eingeladen. Viele Menschen kennen sie vom Neustädter Wochenmarkt. Und immer mit Hund Malitha, ihrem Markenzeichen und wohlerzogenen Dackelhündin. Manchmal bringt sie sie auch mit, zur Freude der Kinder, wenn sie ihren „Dienst im Jugendtreff“ antritt. Dort leitet sie seit geraumer Zeit die Kunstwerkstatt des Fördervereins. Wer sie kennt, weiß, wie die studierte Graphik Designerin zur Sache geht. Mit großem Elan, professionellem Engagement und mit viel Empathie für die jungen Künstler*innen, entstehen wunderbare künstlerisch wertvolle und überaus kreative Werke. Darauf legt sie besonderen Wert.
Sie hat mittlerweile die Kunstwerkstatt zu einer Einrichtung entwickelt, die von sich reden macht. Neben der Kunstschule, der Technikwerkstatt und der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder, hat sich ihre Werkstatt mit den Kindergruppen zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Förderkreis gemausert.
Voller Spannung und Interesse hörten die Bewohner*innen Andrea Perthel zu, als sie von Ihrer Familie, ihrem beruflichen Werdegang vom Abitur zum Studium, zwischen Brühl, Düsseldorf, Aachen und Köln und ihren Visionen und Vorstellungen erzählte. Sie, die in Bergneustadt, aber auch darüber hinaus, sehr gut vernetz ist, spricht über ihre Projekte und kooperativen Einsätze. Auch mit den Bewohner*innen und Kindern ihrer Kunstschule hat sie ein überzeugendes Konzept umgesetzt. Die gegenseitigen Portraitarbeiten können sich sehen lassen. Vor allem aber hatten die Beteiligten viel Spaß und Freude an der gemeinsamen künstlerischen Arbeit.
Das bestätigte auch Anna Rita Aprile, Sozialpädagogin im sozial-therapeutischen Dienst des Hauses Evergreen und bedankte sich bei Andrea Perthel, der stellvertretenden Bürgermeisterin, Isolde Weiner und dem Moderatoren Team Doris und Michael Klaka. Mit dem traditionellen, gemeinsamen Lied, endete ein kurzweiliger Nachmittag, der eigentlich viel zu schnell vorübereilte.

Das Bienen Buch

Jeden Dienstag treffen sich ein Dutzend Kinder der Nachmittagsbetreuung des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur, zur Lesestunde im Kinder- und Jugendtreff Krawinkel. Nach den Weihnachtsgeschichten im Dezember befassen sich die überwiegend aus türkischen Familien stammenden Kinder, mit türkischen Märchen.
Im Frühling, wenn die Bienensaison beginnt, geht es mit der Bienen AG weiter. Im Herbst 2019 beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema: DAS BIENEN BUCH – Bienen verstehen, schützen und halten. Gemeinsam mit dem Imker Rainer Gartmann und dem Leiter der Lesegruppe, Michael Klaka, werden die Kinder alle notwendigen Vorbereitungen treffen, um Bienen verantwortungsvoll zu halten. So verbinden sie Theorie und Praxis sinnvoll miteinander.
Kinder der Förderkreis Kunstschule, unter Leitung von Marisol Cubero, werden die künstliche Behausung (Beute genannt) künstlerisch zum Thema gestalten. Mit dem Einzug des ersten Bienenvolkes beginnt dann die eigentliche „Arbeit“ mit den fleißigen Insekten. DAS BIENEN BUCH wird die Lesegruppe dabei ständig begleiten. Zitat: „Dieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Bienen und zeigt, wie wir sie schützen und bewahren können, aber auch wie nützlich sie für uns sind.
Verbunden mit der praktischen Arbeit, als „junge Imker“, macht den Kindern das Lesen erst richtig Freude. Am Ende des Schuljahres werden sie nicht nur viel zum Thema gelesen und erlebt haben, sondern auch in den Genuss des Honigs kommen.

© 2020 Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur e.V.

Zum Seitenanfang