Zukunftspreis

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Willkommen im Neustadtfenster

Imker zu Besuch im Jugendtreff

Mit dem neuen Schuljahr 2019/2020 befasst sich die Lesegruppe des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur mit dem Thema: Bienen. Den theoretischen Inhalt erarbeiten sich 12 Kinder in der wöchentlichen Leserunde unter Leitung von Diplom Sozialpädagoge Michael Klaka. Gleichzeitig wird die Gruppe von Imker Rainer Gartmann betreut, der sich um den praktischen Teil des Themas bemüht. Dazu hat er den Kindern einige Utensilien mitgebracht: Schutzjacke, Smoker und Werkzeuge zur Arbeit am Bienenstock oder auch Beute genannt. Geduldig erklärt er den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Gruppe die Funktionen der mitgebrachten Ausstattung. Im Frühjahr 2020 werden die Kinder der Literatur AG, gemeinsam mit dem Fachmann, einen eigenen Bienenstock aufstellen und ganzjährlich betreuen. So wird Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verknüpft. Die Kinder lernen lesen, beschäftigen sich mit einem wichtigen und interessanten Thema und werden ihre theoretischen Erfahrungen am Objekt umsetzen können.

 

Das Projekt Modellbootbau steht kurz vor seinem Abschluss

Wir sammeln Deckel für die Kunst!

Wir sammeln derzeit Deckel in allen Formen, Farben und Größen für ein neues Projekt unserer Kunstwerkstatt.

Es wäre toll wenn viele Leute mitmachen würden und uns ihre Deckel spenden!

Musik ist und war sein Leben

Die Moderatoren des Förderkreises Kinder, Kunst & Kultur, Doris & Michael Klaka, konnten zur 28. Gesprächsrunde im Haus Evergreen den Gymnasiallehrer a.D. August Wilhelm Welp, genannt AUWI, begrüßen. Einleitend erzählte der Deutsch- und Musiklehrer aus seiner Kindheit, seinem beruflichen Werdegang und von seiner Familie.

Dann kam man aber schnell zum Thema: die Musik! Und schon legte der Talk Gast los. Mit großer Emotion und Leidenschaft Wissen erläuterte Auwi sein Wirken am örtlichen Wüllenweber Gymnasium. Besonders hat er sich mit seinen Musicals einen Namen gemacht. Hunderte von Schülerinnen und Schülern könnten aus eigener Erfahrung der umjubelten Vorstellungen erzählen. das Schulorchester, unter Leitung des engagierten Lehrers, machte sich einen guten Namen. Und wenn ein Musikstück zur Aufführung besonderen Anklang fand, ließ er es einfach nochmal erklingen.

Vor allem aber durften sich alle Schüler und Schülerinnen seiner Klassen an den Inszenierungen beteiligen. Wenn die Sangeskunst nicht reichte, traten einige Beteiligte als Komparsen auf. Auwi nahm immer alle mit auf die Reise durch seine musikalischen Gefilde.

Eine Stunde lang erzählte der Gast mit eindringlicher Mimik und Gestik. Häufig gab es Grund zu lachen, inhaltlich, aber auch dank seiner schauspielerischen Darstellung. Beim Thema Oper und Gesang wurde es ernster. Als Musiklehrer entdeckte er einige Talente. Mit seiner Schülerin Anja Hateros entdeckte und förderte Auwi ein Megatalent. Heute singt sie auf den größten Bühnen der Welt, bis hin zur Metropolitan Opera in New York. Da lässt es sich Auwi nicht nehmen und besucht die eine oder andere Veranstaltung, zuletzt in Köln. Und wenn er mit Begeisterung von diesen Erlebnissen erzählt, glänzen seine Augen.

Es war ein schöner Nachmittag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus Evergreen und dem Talk Gast. Nach dem traditionellen, gemeinsamen Lied zum Schluss, versprach Auwi eine weitere Veranstaltung mit Bild und Ton über das Leben der Anja Hateros.    

Wassersportfreizeit in der Heimat

Dieses Jahr veranstaltete der Jugendtreff Krawinkel des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur unter der Leitung von Marie Deutschmann erstmalig in den Sommerferien vom 22. bis zum 25.08.2019 eine viertätige Segel- und Kanufreizeit.

Dank der Kooperation mit dem Verein für Soziale Dienste in Bergneustadt e.V., konnten die Gruppe auf dem Jugendzeltplatz Aggertalsperre übernachten. Am Freitag und Samstag bot die Behindertensportgemeinschaft Gummersbach den Kindern eine Einführung im Opti- und Jollensegeln, sowie im Kanu fahren und Stand Up Paddling an. Bei schönstem Sommerwetter konnten sich die Kinder im und auf dem Wasser richtig austoben.

Alles in allem war es eine gelungene Freizeit, die in den nächsten Sommerferien bestimmt wiederholt wird.

Unser neues Programm

„Den Kindern von Tschernobyl“

Zum vierten Mal besuchten Kinder und Mütter aus Gomel den Jugendtreff des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur. Die Initiative um Gudrun Irle und ihrem engagierten Team der Evangelischen Kirchengemeinde Wiedenest, fand im Jugendtreff Krawinkel einen Kooperationspartner, der einen Nachmittag für die Kinder und Mütter gestaltete.

Nach der Begrüßung durch die Stv. Vorsitzende Doris Klaka und Schatzmeisterin Isolde Weiner, gleichzeitig Stv. Bürgermeisterin, wurden erstmal Waffeln mit Eis und Sahne zum Kaffee und Kaltgetränken gereicht. Danach konnten die Gäste am Strickstand des Förderkreises nach Belieben stöbern. Das hatte schon im letzten Jahr allen Gästen sehr gefallen. Nach der „Modenschau“ setzten sich die Erwachsenen zum Gespräch zusammen und hatten sich viel zu erzählen. Wer sprachlich nicht klar kam, konnte Dolmetscherin Irina Danenkowa zu Rate ziehen.

Zur gleichen Zeit verteilten sich die Kinder im Außenbereich am Bauwagen und in der Kunstwerkstatt. Dazu hatte sich das Jugendtreff-Team mit Marie Deutschmann und Nurcan Arslan gut vorbereitet. Vor allem das Gestalten von Perlenketten und Armbändern machte den Kindern große Freude. Gleichzeitig spielten Wolfgang Lenz und Michael Klaka vom Förderkreis mit einigen Jungen Kicker. Das zog die Jungs schon im letzten Jahr magisch an.

Beobachtet man die Kinder, so fällt dem Betrachter nicht auf, dass sie fast alle an Leukämie erkrankt sind und eine Chemotherapie hinter sich haben. In Gomel ging 1986 die erste Uranwolke aus dem Atomkraftwerk Tschernobyl nieder. So hat der Sohn der Dolmetscherin die Strahlenbelastung an sein Kind weitergegeben. Nach langen Krankenhausaufenthalten bleiben die Erkrankten zwei Jahre zu Hause. Der Schulbesuch fällt aus, weil ihr Immunsystem zu schwach ist. Wenn sie Glück haben, können sie nach langer Wartezeit ins Käthe-Strobel-Haus und werden drei Wochen lang vor allem durch die Wiedenester Initiative betreut. Im vergangenen Jahr feierten alle gemeinsam das 20-jährige Bestehen.

Die Wiedenester Initiative kann auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur rechnen.

 

Mit dem Fahrrad und per Pedes - zwischen Remagen, Ahrweiler und Bonn

Auch in diesem Jahr fand wieder die traditionelle Fahrrad Freizeit des Jugendtreffs Krawinkel, des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur in Bergneustadt e.V., statt. Vom Standort Remagen-Kripp aus erschlossen sich die Jugendlichen ihre Umgebung mit dem Fahrrad und zu Fuß. Dabei lag der Schwerpunkt der Touren im Bereich der Flüsse Rhein und Ahr.

Zwischen den Touren nach Ahrweiler und Bonn und einer Wanderung zum „Teufelsloch“, war sogar noch genug Zeit, um sich mit der Geschichte der Brücke von Remagen im Friedensmuseum zu beschäftigen. Bei allen Freizeitangeboten in dieser Region spielte der Bildungsauftrag immer eine wichtige Rolle. So gehörten die Besuche des Friedensmuseum, der Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler oder der Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf zum Programm. Die Fahrten nach Bonn waren immer mit einer Besichtigung des ehemaligen Regierungsviertels verbunden.

Zum Abschluss der Aktionstage erholten sich die Teilnehmer allabendlich beim Lagerfeuer am Rhein. Mit dem Blick auf das rechtsrheinische Linz mit seinen schönen Fachwerkhäusern sorgte dabei im Sonnenuntergang für ein Stück Romantik. Und das gehört auch zu einer Freizeit „fern von Zuhause“.

 

Der Kindertreff in Kripp

Zum Ende des Schuljahres ist der Jugendtreff mit seiner Kindertreffgruppe über das Wochenende nach Remagen Kripp gefahren. Dort begeisterte nicht nur die Fähre nach Linz und die Stadt selbst, sondern auch die wunderschöne Landschaft.

An der Ahr konnten die Kinder sich am heißen Samstag abkühlen und richtig austoben, nachdem sie auf den Königsberg gewandert sind und die schöne Aussicht ins Ahrtal genießen konnten.

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