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Zweite „Politische Runde“ im Pflege- und Betreuungszentrum evergreen

Bericht von Anna Rita Aprile

Im evergreen hat am 23. September 2016 eine politische Diskussionsrunde, im Rahmen des Projektes Alt & Jung, des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur stattgefunden.

Das ist eine offene Runde, in der Bewohnerinnen, Bewohner sowie Angehörige und Gäste über Politik, Gesellschaftsprobleme aber auch über Themen wie Flüchtlingssituation, Krieg und Vergangenheitsbewältigung sprechen konnten.

Bereits bei der ersten Veranstaltung am 12. August war ein starkes Interesse seitens der Bewohner zu verzeichnen. Bei der zweiten Veranstaltung gab es einen Besuch von Jugendlichen des Förderkreises Kinder, Kunst und Kultur in Begleitung von Diplom-Sozialpädagogin Meike Krämer-Ansari. Die BewohnerInnen sind sehr froh, dass sie sich trotz des hohen Alters oder vielleicht gerade deswegen, in dieser Form in  die Gesellschaft einbringen,  mit den anderen diskutieren oder über bestimmte Themen, persönlicher und gemeinschaftlicher Natur, sprechen können. Unsere Bewohner machte es glücklich, dass die Moderatoren Doris Klaka, SPD Stadtverordnete, und Diplom-Sozialpädagoge Michael Klaka ihnen zuhören und ihre Anliegen ernst nehmen. Bei der Runde im August wurde z.B. über Zebrastreifen und „Zone 30“ in der Nähe des Altenheims gesprochen oder z.B. über zu hohe Bürgersteige, die trotz einer „Absenkung“ immer noch zu hoch für Rollstühle sind, wobei die Rollstuhlfahrer ernste Probleme damit haben, wenn sie allein unterwegs sind. Diese Anliegen werden dann im  Fachausschuss oder Stadtrat besprochen und behandelt. Bei der zweiten Runde wurde viel über die Unterschiede zwischen „Früher“  und „Heute“ gesprochen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit über frühere Gepflogenheiten, die Zeiten des Krieges und des Wiederaufbaus nachzufragen.  Die Bewohner nutzten die Gesprächsrunde um das Verhalten vieler Jugendlicher in der Schule und gegenüber Respektspersonen zu hinterfragen, es wurde über Toleranz und Fremdenhass diskutiert, aber auch über Erziehung und Regeln.

Die zweite Runde war auch ein voller Erfolg, vor allem den direkten Austausch zwischen Jung und Alt möchten alle gerne wiederholen. Dazu sind bereits einige sachkundige PolitikerInnen eingeladen.

Viele Gäste beim Tag der offenen Tür im Jugendtreff

Dank des tollen Spätsommerwetters und den vielen ehrenamtlichen Helfern, konnte der Jugendtreff des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur viele kleine und große Gäste im Jugendtreff beim Tag der offenen Tür begrüßen. Angelockt wurden die Gäste bereits von weitem, durch den leckeren Geruch nach frisch zubereiteten Burgern der politisch engagierten Jugendlichen. Die hauseigene Barbequesoße fand großen Anklang, so dass am Ende des Tages alle Burger ausverkauft waren. Nach dem Burger und frisch gestärkt, wurde dann von fast allen Gästen die Gelegenheit genutzt und man versuchte sein Glück am Glücksrad, wo es immer etwas zu gewinnen gab. Mit den Gewinnen im Gepäck ging es dann noch an die Theke im Bistro des Jugendtreffs, wo die Jugendlichen des Jugendtreffs ihre eigens kreierten Smoothies, Cupcakes und Cakepops anboten, welche ebenfalls großen Anklang fanden.

Auch zu den besonderen Programmpunkten des Tages haben sich die Menschen im Jugendtreff zusammengefunden. So konnten bei der Auktion der Bilder der Kinderkunstschule acht Bilder versteigert werden, bei welcher ein Erlös von knapp 300 € zusammen kamen. Ziemlich aufgeregt waren die Kinder und Jugendlichen vor ihren Auftritten mit dem Puppentheater und ihren musikalischen Beiträgen des Tages, was man den Kindern während ihres Auftritts jedoch nicht anmerkte und sie alle eine tolle Show ablieferten. 

 

Förderkreis ermöglicht Bildungsfahrt zu Panabora in Waldbröl

Mit 30 Schülern der Förderschule Vollmerhausen und Sozialarbeiterin Esin Dargus machte sich der Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur mit Projektleiterin Meike Krämer-Ansari, der stellv. Vorsitzenden Doris Klaka und Ehrenamtler Michael Klaka auf nach Waldbröl, um den Baumwipfelpfad des neuen Naturerlebnisparks Panabora zu erkunden.

Im Rahmen einer Führung lernten die Schüler viel neues über die heimischen Baumarten, welche Rolle sie in der Vergangenheit für die Menschen im Oberbergischen gespielt haben und warum sie auch für unsere Zukunft von großer Bedeutung sind. Im Anschluss erkundete die Gruppe noch den 34m hohen Aussichtsturm und konnte bei strahlendem Sonnenschein sogar den Kölner Fernsehturm mit bloßem Auge erkennen.

Für die Schüler der Förderschule war es ein ganz besonderes Erlebnis, welches ihnen großen Spaß gemacht hat und noch lange in Erinnerung bleiben wird, so einer der Schüler am Ende des Tages zu Sozialarbeiterin Meike Krämer-Ansari. 

 

 

Die Welt bei uns zu Hause

Mit dem neuen Schuljahr begann auch die Literatur-Ag im Förderkreis-Jugendtreff-Kölnerstraße in Bergneustadt. Unter Leitung von Diplom-Sozialpädagoge Michael Klaka und Jugendleiterin Nurcan Arslan, befassen sich die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 3. und 4. Bergneustädter Grundschulklassen mit einem aktuellen Thema: „Die Welt bei uns zu Hause“ beinhaltet 20 Geschichten, die von unterschiedlichen Kulturen hier bei uns in Deutschland erzählen und zeigen, wie spannend, wertvoll und besonders diese sind. „Meryem und Timon üben springen – hoch und weit! Schließlich wollen sie beim Neujahrsfest zusammen über das Feuer springen. Lina kann es kaum glauben! Es gibt ein japanisches Fest nur für Mädchen! Ein bisschen mulmig ist es Selma schon. Ist es in einer finnischen Sauna nicht ein bisschen zu heiß für Kinder? Rülpsen und Schmatzen beim Essen – das macht man doch nicht, denkt Lilly. Aber bei ihrer Freundin An zu Hause wäre es sogar unhöflich das nicht zu tun.“
Mit der ersten Geschichte, „Wer ist mein bester Freund?“ erfahren die Kinder der Lesegruppe etwas über Djembes, das sind Trommeln aus Westafrika und über Samba, der im Senegal geboren ist.
Mit großer Konzentration und Aufmerksamkeit lesen die Kinder gemeinsam und spielen gleichzeitig die eine oder andere Szene der Geschichte nach.
Jedenfalls hatten alle viel Spaß und Freude und freuen sich schon auf die nächste Literatur Stunde mit „Der Sonnenhut des Gondoliere“, beider es um Eis und Pasta wie in Italien geht.

Tolle Radtouren und unvergessliche Momente bei der Zelt- und Fahrradfreizeit in Kripp am Rhein

Riesengroß war die Nachfrage nach der traditionellen Zelt- und Fahrradfreizeit des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur unter der Leitung von Meike Krämer (Projektleiterin) und Luca Roes (Ehrenamtler), gemeinsam mit Klaus Kupp (Ehrenamtler) und seiner Familie. So machten sich in den Sommerferien insgesamt 35 Kinder und Jugendliche auf den Weg nach Remagen-Kripp, um gemeinsame Radtouren an Ahr und Rhein zu machen und das Leben in der Natur zu genießen.

Neben den Radtouren erlebten die Kinder und Jugendlichen wieder ein tolles Programm mit einem Besuch im LVR Landesmuseum in Bonn, im Labyrinth in den Bonner Rheinauen, im Folterkeller in Linz und weiteren Sehenswürdigkeiten. Die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang bleiben den Kindern und Jugendlichen immer lange in Erinnerung, genau wie die besonderen Aktionen, wie Nachtwanderungen oder die gemeinsamen Spielnachmittage, wenn es doch mal einen Regentag gibt und der Tag im Zeltlager verbracht wird. Die täglichen Radtouren an Ahr und Rhein meisterten sogar die jüngsten Teilnehmer, die sich bereits jetzt auf das nächste Jahr und vor allem auf die Touren für die „Großen“ freuen.

 

Förderkreis für Kinder, Kunst & Kultur bereitet „Den Kindern von Tschernobyl“ einen bunten Nachmittag

Die sieben Kinder, welche in diesem Jahr mit ihren Müttern für drei Wochen in Bergneustadt sind, um sich zu erholen, besuchten nun den Kinder- und Jugendtreff des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur und verbrachten dort einen tollen bunten Nachmittag.

Gemeinsam mit Gudrun Irle, der Initiatorin und Mitbegründerin der Wiedenester Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“ fanden sich die Kinder und Mütter unter Begleitung einer Dolmetscherin und einer Ärztin, welche die Gruppe in diesen Tagen begleiten im Jugendtreff ein und wurden von Projektleiterin Meike Krämer, ihren Mitarbeiterinnen Nurcan Arslan und Christane Hilgermann, sowie von den Vorstandsmitgliedern, Doris Klaka, Angelika Wessendorf, Bernd Warwel und Wolfgang Lenz herzlich begrüßt.

Die Kinder und deren Mütter aus Gomel in Weißrussland, die an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden und infolgedessen an Leukämie, Schilddrüsenkrebs oder andere Blut- oder Krebserkrankungen, bekommen, dank der Initiative, hier im Oberbergischen ein paar Wochen Erholung von den Strahlen. Auch Fahrten und Ausflüge gehören zum Erholungsprogramm, wofür sich immer wieder Vereine und Initiatoren finden, so wie in diesem Jahr auch der Förderkreis für Kinder, Kunst und Kultur.

Mit Unterstützung von einigen Kindern und Jugendlichen, welche den Jugendtreff täglich besuchen, konnten die Kinder an einem Bastelangebot teilnehmen, welches sie dankbar annahmen. Trotz der sprachlichen Barrieren wurde gemeinsam gespielt und gelacht, so dass die Kinder und Mütter auf einen tollen Nachmittag zurückblicken können. Zum Schluss bekamen die Kinder noch ein Geschenk als Andenken, welches eine engagierte Mutter aus dem Jugendtreff gemeinsam mit ihrer Tochter Marie extra für die Kinder aus Tschernobyl vorbereitet hatte. Glücklich und mit ihrem neuen Kuschelbären, ging für die Kinder und ihre Mütter ein toller Nachmittag zu ende, den alle sichtbar genossen hatten und so schnell nicht vergessen werden.

 

Kinder lesen für Bewohner im Evergreen „Emil und die Detektive“

Im Rahmen der Ferienaktionstage des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur haben sich die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Michael Klaka und Meike Krämer im Pflege- und Betreuungszentrum Evergreen eingefunden, um für die Bewohnerinnen und Bewohner an drei Nachmittagen das Buch „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner vorzulesen.

Um Jung & Alt zusammenzubringen eignen sich die Bücher von Erich Kästner besonders, denn zu Jugendzeiten der Bewohnerinnen und Bewohner waren seine Bücher berühmt. Jeder kennt seine Bücher und diese von den heute jungen Menschen vorgelesen zu bekommen, ist für Jung & Alt ein tolles Erlebnis. 

Leiterin Monika Weith und Anna Aprile vom Sozialen Dienst sind vom Jung & Alt Projekt des Förderkreises begeistert und freuten sich wieder sehr über den Besuch der jungen Menschen, die sich bei schönstem Sommerwetter die Zeit nehmen, um den alten Menschen mit einer Geschichte von Erich Kästner eine Freude zu machen. Viele der Bewohner und Bewohnerinnen sind nicht mehr in der Lage, selbst ein komplettes Buch zu lesen und hören heute lieber anderen beim Lesen zu, so eine Bewohnerin des Evergreen auf dem Weg zur Lesung zu Meike Krämer.

Bildhauern mit Jung & Alt im Evergreen

Im Rahmen der Ferienaktionstage des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur fanden sich Kinder und Bewohnerinnen des Pflege- und Betreuungszentrums Evergreen auf der Dachterrasse des Evergreen ein und feilten und polierten gemeinsam unter der Anleitung von Michael Klaka und Meike Krämer vom Förderkreis und Anna Aprile vom Evergreen an ihren Specksteinen. Wunderschöne Maserungen und tolle Formen kamen hierbei zum Vorschein, die Alt & Jung gleichermaßen staunen ließen. Die gemeinsamen Aktionen im Rahmen des Projektes Alt & Jung sind im Evergreen immer gerne gesehen und vor allem die Kinder werden von den Bewohnern und Mitarbeitern immer herzlich begrüßt. So freuen sich die Kinder schon wieder auf die Ferienaktionstage im Herbst und auf eine weitere Aktion gemeinsam mit dem Pflege- und Betreuungszentrum.

Kinder gestalten den Bauerngarten am KulturBauwagen

Im Rahmen der Ferienaktionstage des Förderkreises für Kinder, Kunst & Kultur gestalteten die Kinder gemeinsam den ehrenamtlichen Helferinnen mit Doris Klaka (stellv. Vorsitzende) und Esin Dargus zwei Tage lang den Garten am KulturBauwagen im Park des Ev. Altenheims in der Altstadt. Es wurde gegraben, gesät, gepflanzt und dekoriert, damit der Bauerngarten seinem Namen alle Ehre macht.

Der Bauerngarten wurde im vergangenen Jahr mit den Kindern der Nachmittagsbetreuung des Förderkreises angelegt und wird auch in den Ferien gemeinsam mit den Kindern der Ferienbetreuung gepflegt und gestaltet. Verschiedene Beerensorten, frische Kräuter, Bohnen und Erbsen haben die Kinder selbst gepflanzt. Die Früchte aus dem eigenen Garten zu ernten und zu essen, darauf freuen sich die Kinder schon ganz besonders. 

 

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